aus unserer Arbeit

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Aus der Arbeit des Runden Tisches gegen Ausländerfeindlichkeit (RT)

Den RT gibt es seit 1993. Wir setzen uns für Solidarität mit Migrantinnen und Migranten, hierher geflüchteten Menschen und eine tolerante sowie weltoffene Gesellschaft in Sachsen-Anhalt ein. Gegründet wurde der Runde Tisch als zivilgesellschaftliche Initiative und Reaktion auf rassistische und ausländerfeindliche Gewaltübergriffe in den 1990er Jahren in Sachsen-Anhalt mit dem Ziel, sich für die aktiv und öffentlich für von rassistischer Gewalt betroffenen Menschen zu engagieren und eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zu erreichen.

Seit 1993 haben die Mitglieder des Runden Tisches bei ihren Anhörungen:

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts politische Entscheidungsträgerinnen und -träger für das Leben von Ausländerinnen und Ausländern, Migrantinnen und Migranten an einen Tisch gebracht und sich insbesondere über die Lebenssituation von Asylsuchenden vor Ort und ihrer Unterbringung informiert,
  • bei Besuchen in Asylbewerberheimen und Begegnungen mit ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Situation von Migranten erkundet, ihre Probleme zur Sprache gebracht, Möglichkeiten der Lösung beraten und
  • das Gespräch im Landtag mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen die aktuelle politische Fragen von Migration, Zuwanderung und Integration zu erörtern

Auch in ganz konkreten Situationen ist der RT im Gespräch und sorgt ggf. für eine Anhörung vor Ort. Er lässt sich ansprechen und einladen, wenn ein „Runder Tisch“ vor Ort von Nutzen sein kann. Er äußert sich in politischen Situationen, wo es um ausländische Menschen, um Fremdenfeindlichkeit und um mehr Toleranz geht.

Der Runde Tisch gegen Ausländerfeindlichkeit hat seinen Sitz im einewelt haus Magdeburg. Derzeitiger Vorsitzender ist Manfred Seifert, Oberkirchenrat i. R. Zum Vorstand gehören weiterhin Michael Marquardt (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.), Susanne Wiedemeyer (Deutschen Gewerkschaftsbund), Stefanie Mürbe (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.) und Antje Roloff (Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands). Beratend zur Seite stehen ihm Susi Möbbeck (Integrationsbeauftragte Sachsen-Anhalt) und Stephan Dehn (Persönlicher Referent des Landtagspräsidenten).

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